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Nachrichten aus der Pflege | 30. August 2017

⦻ Wählen gehen!

Anfang 2017 wurde eine Umfrage zur Bundestagswahl veröffentlicht: für knapp die Hälfte der Wählerschaft seien Fragen zur Altenpflege wahlentscheidend. Die Kandidat*innen aus NRW wurden dazu befragt. Hier können Sie einige Antworten lesen.

Der WDR hat zur Bundestagswahl im September 2017 einen Kandidatencheck zusammengestellt. Dazu wurden alle, die sich in NRW für den Bundestag zur Wahl stellen, eingeladen. In vier Minuten hatten sie die Gelegenheit zweiundzwanzig Fragen zu beantworten, die die Redaktion zusammengestellt hatte. Die sechste Frage war:
„Immer mehr Menschen in Deutschland werden pflegebedürftig. Wie wollen Sie dieser Herausforderung begegnen?“
Mancher Kandidat hatte die Zeit schon verbraucht, bevor diese Frage gestellt werden konnte. Hier sind zu den Antworten von fünfzehn Leuten ein paar Stichworte notiert. (Die Auswahl ist eher zufällig.) Beim WDR gibt's viel mehr!

Mehr Gehalt für beruflich Pflegende ist die Forderung, die mir am häufigsten aufgefallen ist.
Klingt gut.
Wir sollten sie nach der Wahl daran erinnern.

KaiGehring (Grüne) zur Pflege (1:07–1:21).
Gehring fordert: Raus aus der Minutenpflege.
Hermann Gröhe (CDU) zur Pflege (2:34–3:23).
Der Minister betont, es sei in der letzten Legislaturperiode viel für die Pflege getan worden – Es gebe noch viel zu tun. Vor allem für die professionelle Pflege. Über Angehörigenpflege höre ich nichts.
Britta Haßelmann (Grüne) zur Pflege (2:34–3:15).
Hasselmann ist für die Bürgerversicherung. Sie möchte bessere Bezahlung für professionell Pflegenden.
Dirk Heidenblut (SPD) zur Pflege (ab 3:13).
Heidenblut möchte bessere Arbeitsbedingungen für Pflegeprofis erreichen. Eine Familienarbeitszeit soll die Situation der pflegenden Angehörigen erleichtern.
Barbara Hendricks (SPD) zur Pflege (3:13–3:52).
Hendricks möchte mehr Anerkennung und Gehalt für Altenpflegekräfte.
Rudolf Henke (CDU) zur Pflege (1:04–1:21).
Henke möchte mehr Unterstützung für pflegende Angehörige. Ausbildung und Bezahlung für beruflich Pflegende solle verbessert werden.
Ulla Jelpke (Linke) zur Pflege (2:34–3:00).
Jelpke möchte mehr gut ausgebildete, besser bezahlte Pflegekräfte.
Arno Klare (SPD) zur Pflege (2:34–3:15).
Es sei in der letzten Legislaturperiode viel in der Pflegeversicherung getan worden. Klare möchte beobachten wie's wirkt.
Maria Klein-Schmeink (Grüne) zur Pflege (1:07–1:21).
Schmeink möchte eine Entgeldfortzahlung für pflegende Angehörige. Sie ist für die Bürgerversicherung.
Christian Lindner (FDP) zur Pflege (3:21–3:36).
Lindner möchte Bürokratie abbauen und eine angemessene, bessere Vergütung für Pflegeprofis.
Ulla Schmidt (SPD) zur Pflege (2:13–2:47).
Schmidt möchte, das mehr invetsiert wird, um mehr Leute für die Pflegeberufe zu gewinnen.
Martin Schulz (SPD) zur Pflege (1:08–1:18).
Schulz fordert mehr Personal für die Pflege einzustellen und die Pflegeprofis besser zu qualifizieren und besser zu bezahlen.
Jens Spahn (CDU) zur Pflege (1:42–2:13).
Man habe viel für die häusliche Pflege getan. Spahn möchte den Pflegeberuf attraktiver machen.
Astrid Timmermann-Fechter (CDU) zur Pflege (ab 2:48).
Es sei in der letzten Legislaturperiode viel in der Pflegeversicherung getan worden, betont Timmermann-Fechter.
Sahra Wagenknecht (Linke) zur Pflege (2:33–3:05).
Wagenknecht möchte mehr und besser bezahltes Pflegepersonal.

Der Wahl–O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung ist Vorbild für ein Projekt der Diakonie:
Im Sozial–O–Mat stellt die Diakonie Deutschland soziale Fragen in den Vordergrund. Das wird so erklärt: „In unseren Beratungsstellen vor Ort erleben wir täglich, welche Konsequenzen politische Entscheidungen auf Menschen haben. Deswegen ist es uns wichtig, dass jedem bewusst ist, welche Auswirkungen seine Wahlentscheidung hat.“

Wählt Menschlichkeit! Deine Stimme zählt! Ein Portal der Caritas zur Bundestagswahl 2017.

Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft hat bei den Parteien gefragt, was sie für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen tun werden und die Antworten veröffentlicht:
Politik für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen.

Wahlentscheidung wegen Altenpflege, unser Beitrag vom 22. Februar 2017.

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Letzte Aktualisierung: 01.09.2017