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Stichwort | Laumann

Karl-Josef Laummann (CDU) ist seit dem 30. Juni 2017 Minister für Gesundheit und Soziales des Landes NRW.

Karl-Josef Laummann hat sich als Patientenbeauftragter der Bundesregierung sehr für Verbesserungen in der Pflege engagiert – auch für die Einführung der Pflegegrade.

„Mit dem neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff ... werden endlich auch kognitiv-psychische, kommunikative und verhaltensbezogene Beeinträchtigungen bei Pflegebedürftigen vollumfänglich berücksichtigt ... In der stationären Pflege werden gerade auch an Demenz erkrankte Pflegebedürftige von der neuen Begutachtungssystematik profitieren. Der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff erfordert dort neue Konzepte für die Pflege – der höhere Personalaufwand, der damit in aller Regel einhergeht, ist zukünftig selbstverständlich auch in den Personalschlüsseln abzubilden ...
In den individuellen Pflegesatzverhandlungen und in den Verhandlungen der Landespflegesatzkommissionen für 2017 müssen jetzt neue, angemessene Personalschlüssel vereinbart werden, die dem neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff entsprechen. Geld für mehr Leistungen – und damit auch für mehr Personal – ist vorhanden.“ (Laumann, 2016a)

In der Auseinandersetzung um die Pflegenotenprüfungen hatte sich Karl-Josef Laumann dafür stark gemacht, sofort die Prüfungen zu pausieren und erst wieder Pflegenoten zu veröffentlichen, wenn es hilfreiche, wissenschaftlich abgesicherte Prüfungsregeln gibt. Damit konnte er sich nicht durchsetzen.

Als Gesundheitsminister von NRW organisiert Laumann 2018 die Befragung der Pflegefachkräfte des Bundeslands, um eine Landes–Pflegekammer auf den Weg bringen zu können. (DBfK, 2017)
In Nordrhein-Westfalen soll 2019 eine Reform des Wohn- und Teilhabegesetzes (WTG) in Kraft treten. Damit würden überflüssige Prüfvorschriften außer Kraft gesetzt und Doppelprüfungen abgeschafft. Allgemein gesagt: Die Qualität der Pflege werde künftig vom Medizinischen Dienst (MDK) geprüft. Die Heimaufsichten sollen vor allem strukturelle Kriterien wie Personalschlüssel oder Raumgröße in Augenschein nehmen. "So erhalten die Einrichtungen mehr Zeit, um sich auf eine gute Versorgung und Betreuung der Pflegebedürftigen zu konzentrieren", erläuterte Karl-Josef Laumann im Interview mit der Zeitschrift Häusliche Pflege

Im Mai 2019 hatte Karl-Josef Laumann einen Lokaltermin mit Auszubildenden und Lehrenden aus der Hauswirtschaft. Er wurde fatalistisch, „als er hörte, dass das Brutto-Einstiegsgehalt für Hauswirtschafterinnen teils 2100 Euro beträgt.“ Seine Reaktion:
„Dann stirbt der Beruf aus. Davon kann man schwer leben.“

Quellen:
– DBfK, 2017
– Hausliche Pflege (Fachzeitschrift) 2018
- Laumann, 2016a
– Paaßen, 2014a
– Ruhr Nachrichten, Lokalausgabe Ahaus, 2019
[ausführliche Quellenangaben]

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Letzte Aktualisierung: 21.05.2019