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Stichwort | Pflegestützpunkt

Pflegebedürftige haben, genauso wie die pflegenden Angehörigen, viele Fragen zum Pflegealltag. Meistens ist es aber schon schwierig, nötige Einkäufe und Arztbesuche zu organisieren.
Angebote zur Pflegeberatung sollen also wohnortnah organisiert werden. Dazu wurden in Berlin die Pflegestützpunkte erdacht. Die Pflegekassen sollen zusammen mit Städten und Gemeinden solche Beratungsstellen überall in Deutschland betreiben. Darüber hinaus gibt es auch Beratungsangebote im Internet und am Telefon.
Themen für die Gespräche in den Pflegestützpunkten sind zum Beispiel:
Lohnt sich ein Antrag auf einen Pflegegrad?
Wer könnte beim Einkaufen helfen?
Wie kann eine Haushaltshilfe finanziert werden?
Wie könnten weitere Stürze vermieden werden?
Ist es möglich einen Badumbau zu finanzieren?
...

„Aufgaben der Pflegestützpunkte sind:
1. umfassende sowie unabhängige Auskunft und Beratung ... zur Auswahl und Inanspruchnahme der bundes- oder landesrechtlich vorgesehenen Sozialleistungen und sonstigen Hilfsangebote ...
2. Koordinierung aller für die wohnortnahe Versorgung und Betreuung in Betracht kommenden gesundheitsfördernden, präventiven, kurativen, rehabilitativen und sonstigen medizinischen sowie pflegerischen und sozialen Hilfs- und Unterstützungsangebote einschließlich der Hilfestellung bei der Inanspruchnahme der Leistungen,
3. Vernetzung aufeinander abgestimmter pflegerischer und sozialer Versorgungs- und Betreuungsangebote.“
Hier sollen Sie also nicht nur über die Möglichkeiten informiert werden, die die Pflegeversicherung bietet, sondern auch über die vielfältigen weiteren Sozialleistungen, die für Kinder, Sehbehinderte, Erwerbsgeminderte ... zur Verfügung stehen. Darüber hinaus sammeln die Pflegestützpunkte Informationen zu allen Hilfsangeboten, die an ihrem Wohnort zur Verfügung stehen. Denn nicht alles was möglich ist, wird auch überall von einer Pflegeeinrichtung zur Verfügung gestellt. Auch „Selbsthilfegruppen sowie ehrenamtliche und sonstige zum bürgerschaftlichen Engagement bereite Personen und Organisationen“ sollen in Pflegestützpunkte eingebunden werden.

Im Bundesland Sachsen wird darauf verzichtet ein Netz von Beratungsstellen vor Ort auf zu bauen. Statt dessen können Interessierte unter www.pflege.sachsen.de erfahren, wo es Pflegeheime oder ambulante Pflegedienste gibt. Das Portal soll auch über Selbsthilfegruppen, Einkaufs- und Mahlzeitendienste, Hauswirtschafts- und Nachbarschaftshilfen informieren. Im August 2017 sollen dort 7200 Einträge zu finden sein, berichtet die Zeitung Neues Deutschland.

Die gesetzliche Grundlage zu den Pflegestützpunkten ist der § 7c SGB XI.

Mehr über die Leistungen der Pflegeversicherung.

Quellen:
– Neues Deutschland, 2017
[ausführliche Quellenangaben]

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Letzte Aktualisierung: 17.08.2017